30.05.13 Dänisch-deutsche Kinderkunst


Seit acht Jahren führt das dänisch-deutsche Kinderkunst-Festival Schülerinnen und Schüler aus Dänemark und Deutschland in gemeinsamen Kunst-Workshops zusammen. Dabei sind Arbeiten entstanden, die in diesem Jahr in den Museen Sønderborg, Tønder, Unewatt und Flensburg gezeigt werden.

Heute haben sind die Schüler der Lyreskovskolen aus Padborg und der Kurt Tucholsky Schule aus Flensburg im Flensburger Schifffahrtsmuseum zusammen gekomen, um gemeinsam zu malen und zu zeichnen. Unter Leitung der Künstler Rick Towle (Sonderburg) und Johannes Caspersen (Flensburg) setzten sie sich mit der Sammlung zur Flensburger Schifffahrtsgeschichte unter dem Motto „Schiffe im Sturm – Menschen auf See“ kreativ auseinander.

Die Ergebnisse werden in einer Vernissage am kommenden Sonntag, dem 2. Juni im  Schifffahrtsmuseum präsentiert.

Wir durften heute die jungen Künstlerinnen und Künstler bei ihrer Arbeit  kennenlernen: Im großen Ausstellungssaal im Dachgeschoss des Schifffahrtsmuseums ist der Boden mit großen Bahnen Packpapier ausgelegt. Darauf kauernd und sitzend dutzende Kinder, vor sich Papierbögen, Malfarbe, Stifte. Sie geben ihre Eindrücke von der ersten Runde der heutigen Projektarbeit wieder. Es geht um Schiffsporträts. Zuvor haben sie die Bilder und Modelle der Schiffe im Museum besichtigt und über das was sie sahen mit den Erziehern gesprochen.   
Die Stimmung ist locker aber konzentriert. Die Jungen Menschen, das ist fast mit Händen zu spüren, nehmen die Aufgabe sehr ernst.
Weitere Durchgänge werden folgen und dabei den Blick auf andere Schwerpunkte lenken. Anschließend wird das Gesehene wiederum künstlerisch verarbeitet. 

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Am Sonntag, 2. Juni werden diese Arbeiten dann in einer Ausstellung  der Öffentlichkeit präsentiert. 
Die Ausstellung wird um 11 Uhr eröffnet.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Kinder und Jugendliche, in einem offenen Workshop von 12 bis 14 Uhr selbst kreativ tätig zu werden. 


Die Teilnahme ist frei!

27.05.13 Ordnungshalber

ACTIV, Dreimast Bramsegelschoner
BODIL, Haikutter
FULVIA, Galease
PIROLA, Logger
DAGMAR AAEN, Haikutter
RYVAR, Logger
Ordnungshalber müsste zu dem Artikel "Machtkampf um Liegeplätze im Flensburger Hafen" im Flensburger Tageblatt noch etwas gesagt werden. 
Wie berichtet geht es um den (spekulierten) Druck des Investors von "Klarschiff", einem Wohn und Bürohaus, auf die Verwaltung, Schiffe zu entfernen, deren Anblick potentielle Käufer oder Mieter der Immobilie abschrecken könnten. Später soll er eingeschränkt haben, er habe nichts gegen diese Schiffe, sie müssten nur "vorzeigbar" sein. Diese subjektive Einschätzung kann unmöglich Grundlage für eine Entscheidung der hiesigen Hafenbehörde sein, die sich nach der Hafenverordnung für Schleswig-Holstein richten muss. Und darin ist die private Meinungsbekundung einzelner Hafenanrainer nicht als entscheidungs-relevant erwähnt. Statt dessen werden hier die "Sicherheit und Leichtigkeit des Hafenbetriebs" genannt, wenn es um die Zuweisung von Liegeplätzen geht. Dass die beiden Schiffe KIMIK und LIBELLE Sicherheit und Leichtigkeit des Hafenbetriebs gefährden, hat jedoch niemand beklagt.  
Die Lektüre dieses Verordnungswerks sollten sich die Hafenlieger übrigens einmal vornehmen. Denn anstelle von "rostig" und "reparaturbedürftig", die in der Presse als relevante Kriterien genannt werden, ist dort von Schwimmfähigkeit, Brand- und Umweltschutz die Rede. Und da könnte es bei ein paar Schiffen im Flensburger Hafen (öffentlich und privat) vielleicht Nachholbedarf geben. Zertifizierte Traditionsschiffe gehören nicht dazu, denn sie müssen regelmäßig nachweisen, dass sie die einschlägigen Vorschriften erfüllen. Die Traditionsschiffe des  Museumshafens sind hier abgebildet.

Die Anforderungen an Brand- und Umweltschutz, gelten übrigens für alle Schiffe, auch für Jachten und auch für Schiffe die nicht im Blickfeld von Klarschiff sind, sogar in den privaten Häfen innerhalb des Flensburger Hafens. Ehemalige gewerbliche oder militärische Schiffe müssen durch einen Gutachter nachweisen, dass sie schwimmfähig sind. Die Vorschriften bezüglich Stilllegen und Aufliegen von vorher in den Hafen verholten Schiffen gelten für alle Schiffe, auch in Privathäfen.

Auf keinen Fall gibt es eine rechtliche Handhabe, Schiffe gegen den Willen der Eigner oder der juristischen Vertreter in einen Privathafen zu verlegen, ob der nun Museumswerft, Museumshafen oder sonst wie heißt. Wenn man einem Schiff einen neuen dauerhaften Liegeplatz zuweisen möchte, geht das wohl nur im öffentlichen Teil des Hafens. Und dann sind wir bald wieder bei der Hafenkante vor Klarschiff. 

Frühere Artikel zum Thema: 

23.05.13 Auflagen für Anlieger
13.05.13 Sie konnten zusammen nicht kommen
10.05.13 Drei Fliegen mit einer Klappe
03.05.13 Am Ende Licht
18.04.13 Heil'ge Ordnung, segensreiche

26.05.13 Fisch Fans

Morgens ab etwa zehn Uhr versammeln sich viele Menschen vor der ehemaligen Wachhütte des Museumshafens. Urlauber, Studenten, Beamte, Angestellte, Arbeiter, hängen gebliebene und und später hängen bleibende, junge, sehr junge, ältere, alte, sehr alte, bedürftige und begüterte. Sie vereint die Erwartung, angesichts der alten und alt aussehenden Schiffe im Museumshafenein Fischbrötchen zu geniessen.
Der Meister aller Fischbrötchen betritt die Bühne
(Foto: S. Große-Aust)
Nicht alle scheinen jedoch die Seite "Termine" der HAFENMELDUNGEN zu lesen. Sie wüssten sonst, dass die Brötchen, den geöffneten Fenstern der Verkaufsbude zum Trotz,  erst ab mittags um zwölf Uhr verkauft werden.
Vorher ist sie Wirkungsstätte von Carsten. Er reinigt die Hütte samt der Gerätschaften. Dann wird der Fisch angeliefert. Die Brötchen bringt der Meister persönlich.
Die Menge harrt geduldig des großen Augenblicks. Die schon da sind sagen es den neu ankommenden mit dem Tonfall der Insider: "Ben kommt um zwölf!". Dann, die Stundenschläge der Uhr im Schifffahrtsmuseum sind noch nicht ganz verklungen, taucht ein alter grüner VW Golf auf. Und was dann geschieht, beschreibt Sabine, von der auch das Foto stammt, wie folgt:

"Also lustig ist ja, dass die Kunden so treu warten bis der  Meister aller Fischbrötchen endlich die Bühne betritt. Und wenn er dann anrollt, wie Bewegung in die Menge gerät und ein Raunen und Rascheln einsetzt bis die besten Positionen in der Warteschlange vergeben sind. Ben, ja du bist's."

Guten Appetit!

23.05.13 Auflagen für Auflieger

Der Flensburger Hafen kommt nicht zur Ruhe. Kaum hat Hihgship Industries und ihre Tiefflieger die "rote Karte" gesehen, weil sie alte Auflagen nicht erfüllten, sollen jetzt Auflieger im Hafen neue Auflagen erfüllen. Die Rede ist wieder einmal von dem historischen Polizei- und Rettungsschiff aus Grönland KIMIK und dem ebenfalls historischen Ausflugsschiff LIBELLE. Sie sie sind an ihrem derzeitigen Liegeplatz nicht länger gelitten und sollen einen anderen Platz im Flensburger Hafen einnehmen, was sie nicht so ohne weiteres wollen. Die Sache ist auch dadurch etwas pikant, weil diese Verwaltungsentscheidung in zeitlichem Zusammenhang mit der Fertigstellung des Neubaus an der Hafen-Ostseite mit dem markigen Namen "Klarschiff" steht. Einen sachlichen Zusammenhang hat der Bauherr und Investor mit der sybillinischen Formulierung zurückgewiesen, er habe nichts gegen alte Schiffe, solange sie vorzeigbar seien.
Nun hat der zuständige Hafenkapitän laut einem Artikel in der heutigen Ausgabe des Flensburger Tageblattes genau diesen Zusammenhang bestätigt. Er wird mit einem Papier vom Februar 2013 zitiert, dass "aufgrund des geänderten Umfeldes am Ballastkai" die Liegeplätze dort "nicht mehr dauerhaft an aufliegende Schiffe vergeben werden".
"Klarschiff" neben LIBELLE (links) und KIMIK (rechts)
Da sich außer dem Neubau nichts am Umfeld geändert hat, scheint der Zusammenhang ja eindeutig zu sein.
Egal aus welchem Grund so entschieden wurde, der Politik scheint das Ergebnis so nicht zu gefallen und man versucht, die Entscheidung zu revidieren. Das könnte auf einen Rechtsstreit zwischen dem Stadtrat einerseits und der Stadtverwaltung andererseits hinauslaufen. Die Stadtverwaltung vertritt den Standpunkt, dass der Hafenkapitän in diesen Fragen autonom entscheiden kann, auch gegen den Willen des Stadtrates (hier: in seiner Funktion als Hauptausschuss). Das sei in Paragraf 3 der Gemeindeordnung geregelt. Der lässt sich im Text darüber aber garnicht aus. Es sei denn, man hofft auf die Gesetzgebung des Landes. Also bleibt wohl noch eine Weile verborgen, worüber man hier streitet. Das Ganze ähnelt einem Kartenspiel, wie es einmal von Ephraim Kishon beschrieben wurde, wo der unterlegene Spieler seine Auffassung der Regeln durchsetzen konnte, wenn er "Ben Gurion" rief.

Neugierig macht auch die Bildunterschrift des großen Fotos, mit dem der Artikel illustriert wird. Hier sieht man in extremer Tele-Einstellung einen Ausschnitt der Liegeplätze auf der Wasserfläche der Museumswerft, unmittelbar vor dem Gebäude "Klarschiff". Was der Fotograf damit sagen will, kann sich jeder denken. Vielleicht wollte er ausdrücken, dass diese Schiffe, die wenn sie Autos wären, auch als Rostlauben bezeichnet würden, den Ausblick der künftigen Bewohner stören könnten. Die Unterschrift korrigiert das aber eindeutig, denn dort steht: "Klarschiff im Binnenhafen: Rostige, reparaturbedürftige Schiffe sollen künftig an der Museumswerft (vorn) und nicht in der Nähe des Neubaus (hinten) liegen."
Auch dadurch wird, "Klarschiff" zum Trotz, für die Schiffe nichts klar. Was denn, wenn die Schiffe garnicht rostig sind? KIMIK zum Beispiel ist aus Holz gebaut mit Aufbauten aus Aluminium. Beide Werkstoffe sind nicht gerade für Rostanfälligkeit bekannt. LIBELLE ist auch nicht rostiger als andere Stahlschiffe nach einem langen Winter. Über die Reparaturbedürftigkeit zu entscheiden, steht vermutlich einem Hafenkapitän ohnehin nicht zu; dafür gibt es andere Fachleute. Und dass von nun an jedes Schiff seine Nicht-Bedürftigkeit regelmäßig nachweisen muss, ist bisher nicht angeführt worden.
Sollte es einmal so weit kommen, wären erheblich mehr Schiffe betroffen, als bisher diskutiert. Und schon stünde das nächste Problem zur - wie gewohnt enorm professionellen - Lösung an: Die Erweiterung der Wasserflächen der Museumswerft. Da nördlich bereits ein Anleger der Wasserschutzpolizei ist und südlich der Museumshafen, bliebe nur eine Ausweitung in Richtung Hafen-Ostseite. Und damit wäre ist alles wieder so, wie es begann: Rostige Schiffe vor Klarschiff.

Also belassen wir es wie jetzt schon ist.

Frühere Artikel zu diesem Thema:

23.05.13 Auflagen für Anlieger
13.05.13 Sie konnten zusammen nicht kommen
10.05.13 Drei Fliegen mit einer Klappe
03.05.13 Am Ende Licht
18.04.13 Heil'ge Ordnung, segensreiche

21.05.13 Einfach mal abhängen

"Abhängen", ein Begriff der sonst nur Metzgern, Köchen und Hausfrauen im Zusammenhang mit Steaks geläufig ist, nimmt im Jargon junger Menschen  einen großen Raum ein. Abhängen heisst dann so viel wie "chillen" und bedeutet  mal "die Luft rauslassen", sich entspannen, oder schlichtweg: nichts tun (Wikipedia). Das trifft im Zusammenhang mit Traditionsseglern allerdings nicht zu. Traditionssegler haben bekanntlich Masten, die regelmäßige Führsorge erwarten, um zuverlässig ihren Dienst zu tun. Also muß der glückliche Eigner, seine Freunde oder auch mal bezahlte Hilfskräfte nach oben, um nach dem Rechten zu sehen und notwendige Wartungsarbeiten zu erledigen. Nach dem Rechten sehen, das ist eine lange Liste von Fragen: sind alle Schäkel fest angezogen? gibt es ungewöhnliche Scheuerstellen? Sind alle Elektrokabel noch heil? Ist das Tauwerk noch in Ordnung? Sind alle Schrauben und Muttern fest angezogen? Ist der Lack noch heil? Sind die Blöcke unversehrt?
Und dann kommen die Wartungsarbeiten. Die längste Zeit benötigt oft, den Mast zu schleifen und zu lackieren. Pro Lage Lack einmal raufgehen. Das kann in der Summe eine Woche dauern, kann aber auch über eine längere Zeitstrecke verteilt werden, in welcher der Glückliche im Mast ab-hängt.

Sonst ist bei Wikipedia zum Thema noch Wertvolles zu erfahren. So heisst es unter anderem:

"Das traditionelle Abhängen von Wildbret, bei dem sich der Hautgout, ein beginnender Verwesungsgeschmack und -geruch bildet, erfolgt ungekühlt im Fell oder Federkleid. Dabei hängen die Tiere meistens mit dem Kopf nach unten (zwei Wochen und länger)."

Das trifft auf die im Mast Hängenden allerdings so nicht zu. Zwar soll es welche geben, die sich manchmal wie Wildsäue aufführen. Diese  Neigung schwindet aber mit zunehmendem Alter.  Und dazu noch mit dem Kopf nach unten? Nein, das hat es hier noch nicht gegeben. Zumindest nicht im Mast. Das mit dem Hautgout jedoch immer wieder mal.

20.05.13 PROVIDENTIA nimmt Fahrt auf

Nun ist es gut ein Jahr her, seitdem PROVIDENTIA in den HAFENMELDUNGEN
PROVIDENTIA im Jahr 2001. Der für Ewer
typische Knickspant ist gut zu erkennen
auftauchte. In dieser Zeit war der Winter lang und kalt. Dennoch haben die Akteure auf dem Finkenwerder Hochseekutter von 1895 ganze Arbeit geleistet.
Inzwischen wurde das Deck neu kalfatert, der Rumpf außen angestrichen und der Innenausbau angefangen. Das Schiff soll von den Schülern der Ostseeschule nicht nur gebaut, sondern auch gesegelt werden. Der Zeitplan für das Projekt ist so gestrickt, dass alle, die gearbeitet haben, noch während ihrer Schulzeit zum Segeln kommen. Das heißt, "gegen die Uhr" zu arbeiten, denn die Jugendlichen werden nicht sitzen bleiben wollen, um des Segelns willen.
PROVIDENTIA  liegt bis 2012 auf

Mittlerweile ist ein Kajütboden provisorisch eingebaut und die Rahmenhölzer der künftigen Schotten und Wände sind an ihrem Platz. Der Einrichtungsplan stellt hohe Ansprüche, denn auch auf einem großen Schiff ist die Fläche letzlich begrenzt. Dort müssen Schlafkojen eingebaut werden, getrennt für Jungen und Mädchen. Dazu Toiletten und Waschräume, ebenfalls doppelt. Dann eine Pantry, groß genug, um die hungrigen Mäuler zu versorgen. Die Messe soll Platz für die gesamte Besatzung bieten. Und der Motor mit seinen Tanks kann nur dort stehen, wo er bereits eingebaut ist. Schließlich werden noch Räume für die Stammcrew und Erzieher benötigt. Die Navigation soll auch noch unter Deck Platz finden und dann noch Räume für Wasser- und Abwassertanks, Vorräte, Segel, Werkzeug, Tauwerk, und und und ... Wer das schon mal geplant und durchgezogen hat, träumt schnell von einem noch größeren Schiff.
2012 Neues Leben auf dem alten Segler
Zur 34. Rum-Regatta ist PROVIDENTIA
schon wieder vorzeigbar













Wer das Projekt mit Rat, Tat, Geld oder sonst wie unterstützen möchte: Hier ist eine Kontaktanschrift. Ganz Entschlossene können auch selber mit Hand anlegen: Jeden Sonntag  von 11:00 bis 15:00 Uhr wird am Schiff gearbeitet. 
Fehlt es an der Zeit? Time is Money: Man kann sich auch finanziell beteiligen. 

Frühere Berichte der HAFENMELDUNGEN über PROVIDENTIA:

05.01.13 Vorzeigbar: auch PROVIDENTIA 
19.12.12 Schulschiff PROVIDENTIA 
18.12.12 PROVIDENTIA ist wieder da 
06.11.12 Besuch in Egernsund: PROVIDENTIA 
11.09.12 Neues von der Werft 

20.05.13 Äquatortaufe im Schifffahrtsmuseum


Wer früher als Seemann zum ersten Mal den Äquator überquerte, musste sich einem drastischen Ritual unterziehen: der Äquatortaufe.
Der Täufling wurde mit Öl, Farbe und Dreck „gesalbt“, um anschließend unter der johlenden Anteilnahme der übrigen Mannschaft verschiedenen Schikanen, Spöttereien und Prüfungen ausgesetzt zu werden. Nach überstandener Prozedur erhielt der Täufling von „König Neptun“ eine Urkunde: den Taufschein oder Äquatorscheck.
In der Berufsschifffahrt ist die Äquatortaufe heute nur noch selten anzutreffen. Das früher oft brutale und erniedrigende Initiationsritual dient heutzutage meist nur noch der Unterhaltung.
Das Flensburger Schifffahrtsmuseum möchte zusammen mit dem Tarper Shantychor Die Hornblower an den Brauch der Äquatortaufe erinnern.
An vier Sommerabenden verwandelt sich der Museumshof in eine lustige Äquatorfeier mit alten Seemannsliedern und viel Seemannsgarn.
Ganz ohne „Prüfung“ geht es natürlich auch im Museum nicht: Unter der Anleitung der Hornblower warten auf die „Täuflinge“ verschiedene Aufgaben wie Knoten schlagen, Signalflaggen setzen, Wurfleinen werfen, Wasser mit der Schlagpütz schöpfen oder das Arbeiten im Rhythmus des Gesangs. Zum Abschluss erhalten die Teilnehmer das Hornblower-Diplom, das ihnen stilecht von „König Neptun“ überreicht wird. Insgesamt können sich große Landratten und kleine Seebären also auf einen heiteren maritimen Abend im Schifffahrtsmuseum freuen, der neben zünftigen Shanties jede Menge Aktivitäten für die ganze Familie bietet! Erfrischungen bietet das Museumscafé an. Bei Regen wird die Veranstaltung ins Museum verlegt.

Wen es nach einer kleinen Hörprobe gelüstet kann hier mal reinhören. Viel Vergnügen!

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Termine und Anmeldung:


23. Mai, 27. Juni, 25. Juli und 22. August 2013, jeweils um 18 Uhr

Teilnahme inkl. Museumseintritt: 8,- Euro
Kinder unter 18 Jahren 4,- Euro

Anmeldung unter Tel. 0461 - 85 29 70 oder
E-Mail: schifffahrtsmuseum@flensburg.de

Internet:
www.schifffahrtsmuseum.flensburg.de

Öffnungszeiten:
Di-So: 10.00 – 17.00
Montags geschlossen

20.05.13 Charlotte unter den Lack geschaut

Mittlerweile hat die Warmluftkur an CHARLOTTE gewirkt und der Lack ist ab. Nun bekommt das alte Mädchen eine Grundlage für ein Make-up, das die nächsten Jahre und Jahrzehnte überdauern soll. Auf dem Foto ist sie schon mit der neuen Grundierung gestrichen worden, nachdem alle Nähte im Unterwasserschiff sorgfältig geprüft und ggfs. neu kalfatert wurden. Sehr schön ist jetzt die stäbige Form des Haikutters zu sehen, wie sie aus den Holzplanken gebaut wurde. An der Verschanzung wurde die unterste Planke entfernt, um den Zustand der Relingspfosten zu kontrollieren. Aber soweit zu erkennen, sind sie alle in Ordnung und die Planken können wieder an ihren Platz zurück.

16.05.13 LINA gibt dem Affen Zucker

Bei einer professionellen Video-Produktion weiss die Frau an der Kamera vorher, was  als nächstes kommt. Wir Amateure müssen mit dem  "Hoppla-Effekt" leben und hoffen, das uns immer wieder mal was Interessantes vor die Linse gerät. Vorweg ein paar Worte zu der kurzen Video-Sequenz, die auf der Rum-Regatta entstand:

Das halb Verhüllte hat oft mehr Reiz, als was den Blicken vollständig offenbar ist. Das gilt für Menschen wie für Segelschiffe. Hier sehen wir den Topsegelschoner LINA während der 34. Rum-Regatta an den vertäuten Traditionsseglern entlang segeln. Sie kommt hoch am Wind in den Hafen hinein. Deswegen sind ihre Rahsegel aufgegeit. Sie hätten bei dem Kurs zum Wind keine Wirkung. Dagegen stehen alle anderen Segel, sogar das Vierkant-Großtop-Segel. In wenigen Minuten wird es als erstes geborgen, dann fallen die Vorsegel, während das Schiff in den Wind dreht. Dies kann das kurze Video leider nicht zeigen, der hohe Mastenwald ist zu dicht. Dennoch reizt auch dieser kurze Film die Sinne und die Fantasie. Wir bewahren das ruhige Bild gerne in Erinnerung.



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Weitere Beiträge zur 34. Rum-Regatta:

16.05.13 Termine, Termine

Auch nach der Rum-Regatta geht das Leben in Flensburg weiter. Die Seite Termine zeigt neue, interessante Angebote des Flensburger Schifffahrtsmuseums von Mai bis August. Vielleicht ist auch was Interessantes dabei, das zu einem Besuch einlädt. Ansonsten: Einfach mal 'reinschauen lohnt sich immer. Parkplätze gibt es gleich gegenüber.

Das Flensburger Schifffahrtsmuseum im ehemaligen Zoll-Packhaus direkt am Hafen

16.05.13 Die Äquatortaufe

Viele Geschichten von See ranken sich um Reisen in ferne Länder, über die Äquatorlinie hinweg. Wer nach Ostasien reisen wollte, nach Australien oder Südamerika musste den Äquator kreuzen. Auch der Zuckerhandel mit der Karibik blieb nicht auf Gebiete nördlich des Äquator beschränkt. Schließlich kam die Sklaven aus dem Südwestlichen Afrika und damit vom südlichen Teil der Erdkugel. 
Um den Äquator rankten sich viele Mythen. Es war bekannt, dass bei einer Reise
König Neptun wartet auf die
tapferen Täuflinge.
nach Süden die Hitze beständig zunahm. Dass ließ den Gedanken nahe kommen, das ewige Fegefeuer käme beständig näher. Dagegen konnte man sich nur mit einer erneuten Taufe wappnen um auf diese Weise geistlich gestärkt dem Übel zu begegnen. Wurde es dann bei fortgesetzter Reise nach Süden tatsächlich kühler, sah man darin den Beweis für die Kraft des Heiligen Wortes.
Im Lauf der Zeit wurde klar: Auch südlich des Äquators gibt es viele Übel, aber kein Fegefeuer. Aber die Äquatortaufe blieb als Brauchtum über Jahrhunderte erhalten. Jeder Seereisende, der diese Linie erstmals überquerte musste sich diesem Ritual unterziehen und sich von König Neptun zum Gaudi der bereits "Geweihten" harten Prüfungen unterziehen lassen.
Am 27. Juni um 18.00 Uhr können Familien mit Kindern, aber auch Einzelne als Landratten in diese versunkene Welt eintauchen und das begehrte Diplom, den Taufschein nach der bestandenen Prüfung mit nach Hause nehmen.
Das Ganze wird aufgelockert mit vom Shantychor "Hornblower" gesungenen Arbeitsliedern der Seeleute , mit Knoten schlagen, Flaggensignalen setzen und Seemannsgarn spinnen.
Wer mitmachen will, soll am Donnerstag, dem 23. Mai um 18.00 Uhr ins Flensburger Schifffahrtsmuseum kommen. Weitere Termine in der Seite Termine

Teilnahme inklusive Eintritt:
Erwachsene 8 Euro, Kinder unter 18 Jahren 4 Euro

15.05.13 Ramming an der Tonne

Auf der diesjährigen Rum-Regatta, der "unernsten Geschwaderfahrt" ist es nun doch ernst geworden. Tonne 12, sie markiert die südliche Einfahrt zu Holnis Enge und ist traditionell die Wendemarke der großen Schiffe die an der Rum-Regatta teilnehmen. Dort drängen sie sich dann, groß und klein in dichten Pulks mit Ruder steuerbord um möglichst dicht bei der Tonne berührungsfrei zu wenden, auf Kurs SSW und damit in Richtung Flensburg zu gehen. Oftmals sind die Schiffe so dicht beieinander, dass vorsorglich Fender ausgebracht werden, um Schrammen zu vermeiden. Aus diesem Grund sind insbesondere die Großen unter den großen Schiffen aufgefordert, die Maschine auf Stand-By mitlaufen zu lassen. Aber manchmal reicht alle Vorsorge nicht aus. Das war auch diesmal so, als PIROLA und die verfolgende BRITA LETH einander nahe kamen.

Hierzu erhielten wir (Dank an alle Mitwirkenden!) spektakuläre Bilder, die beim Zusammenstoß teils an Bord der PIROLA, teils an Bord eines weiteren Regattateilnehmers aufgenommen wurden.
Wir möchten bei der Gelegenheit daran erinnern, dass Bilder, auch wenn sie eindeutig zu sein scheinen, immer nur einen kleinen Moment in einem Hergang zeigen. Die Frage, wer was hätte anders machen sollen, wird derzeit von Fachleuten geklärt.

Foto: Achim Staugaard

Foto: Achim Staugaard


Foto: I. und W. Bohnsack

Foto: I. und W. Bohnsack
Weitere Beiträge zur 34. Rum-Regatta:


14.05.13 CHARLOTTE: Nichts als heiße Luft

Wer sein Schiff in einem präsentablen Zustand erhalten will, greift alle Jahre zum Pinsel und streicht Farbe auf den Rumpf. Das geht so lange gut, bis die Lackschicht platzt. Denn die Planken sind auf einem traditionell gebauten Holzschiff immer feucht. Bei mehreren Zentimetern Dicke kommt einiges an Wasser zusammen, das darin gespeichert ist. Scheint die Sonne, verdampft das Wasser und versucht, durch den Lack zu dringen. Der haftet aber nur in der Grenzschicht zwischen Holz und Lack und die ist weniger als 0,1 mm dick. Wird die Lackschicht dicker, ändert das nichts an der Fähigkeit, auf dem Holz zu haften. Aber die Fähigkeit, Dampf durch zu lassen, nimmt mit der Dicke ab. Dadurch steigt Druck. Dampfdruck kann Kessel von Dampfmaschinen platzen lassen. Lack abplatzen lassen, schafft der also "mit Links".
CHARLOTTE auf der Intensivstation
Was macht der eifrige Schiffseigner, der sein Schiff immer noch in einem
manierlichen Zustand erhalten will? Richtig er trägt noch eine Lackschicht auf.
Den Aufwand sollte er sich sparen, statt dessen in den sauren Apfel beißen und den Lack bis auf den Grund entfernen. Und dann eine gute Grundierung auftragen, bevor der Decklack erneuert wird.
CHARLOTTEs neuer Eigner hat sich jetzt zu dieser Kur entschlossen. Es gibt mehrere Wege, den alten Anstrich zu entfernen. Aber bei jedem heisst es "Ohne Fleiß kein Preis" Hier hat sich die Crew für die Methode "Heissluft" entschieden. Nach eigener Erfahrung ist diese sehr wirkungsvoll und schonend. Es sei denn, man hält den Heißluftstrahl zu lange auf eine Stelle. Besonders, wenn dort die eigenen Finger sind.

14.05.13 Fahrewohl

So heißt nicht nur ein uns allen bekanntes Schiff. Ich möchte diesen Gruß allen Teilnehmern zu Wasser und zu Land mit auf den Weg geben .
2014  ist  die 35 te Rumregatta ! Da wollen wir Euch alle wieder mit Euren schönen Schiffen begrüßen (mit der Rumbuddel natürlich-same Procedure  as.....). Also Knoten ins Taschentuch (Himmelfahrt 2014 müßt Ihr Euch merken)


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Weitere Beiträge zur 34. Rum-Regatta:

14.05.13 Lüttfischerkino 2



Beantragt und gebaut wurde bei der Renovierung des Lüttfischerhafens ein Hochwassersteg, aber nachdem ich dort mehrmals gemütlich in der Sonne saß, denke ich doch, es ist die Sitzloge des Lüttfischerhafens. Es gibt  ein ständig wechselndes Aussichtsprogramm- Diesmal aufgenommen bei den Vorbereitungen zur Rumregatta.


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Weitere Beiträge zur 34. Rum-Regatta:

14.05.13 Die Teilnehmer der 34.Rum-Regatta

Gestern abend bekamen wir die Liste der teilnehmenden Schiffe der am Sonntag zu Ende gegangenen ersten Flensburger maritimen Großveranstaltung in diesem Jahr und der ältesten in Norddeutschland überhaupt. Ein herzliches Danke an Gerd Büker, dem Organisator und Leiter der Regatta für diese Information!

Anmerkung: Die Anzeige kann vergrößert werden. Dazu bitte auf die Liste Klicken. In der dann folgenden Anzeige kann die Darstellung vergrößert werden (Menüleiste: Anzeige: Vergrößern). Viel Erfolg!
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Weitere Beiträge zur 34. Rum-Regatta:

13.05.13 Das war die 34. Rum-Regatta

Die von der Regattabahn zurückkommenden Schiffern war ein wenig Unmut über die Windverhältnisse anzumerken. Launisch sei der Wind gewesen. Und man habe nicht so können wie man gerne gewollt hätte. Andere freuten sich über die günstigen Wendungen, die nur ein unstet wechselnder Wind bietet. Bis kurz vor der Ziellinei sei man mehrere Bootslängen hinter seinem Lieblingsgegner hergesegelt. Und dann sei der wie festgnagelt liegen geblieben, während man selbst souverän über die Linie geglitten sei.  Aber was des Einen Eule, ist des Anderen Nachtigall. Andere konnten ihre vermeintliche "Niederlage" genau so ehrlich mit dem diesmal unzuverlässigen Wind erklären.
Mancher nimmt die Bezeichnung "_Regatta" eben wichtiger als die der "unernsten Geschwaderfahrt".
Da wir diesmal nicht mit auf dem Wasser waren, sind wir für authentische Berichte auf die Lokalpresse angewiesen. Das Flensburger Tageblatt berichtet unter dem Titel "Gaffeltreffen von zart bis hart" über die diesjährigeRum-Regatta. Darin wird zum Einen auf eine Ramming der Teilnehmer "BRITA LETH" auf der einen Seite und "PIROLA" auf der anderen Seite eingegangen, zum Anderen auf eine heftige Gewitterböe, die den Abbruch der Preisvergeudung ezwang.
Andere Nachrichten reizen zum Nachdenken:
Ein Detail fällt bei der Lektüre der Liste der Preisträger in der selben Zeitung auf. Sie sind in den verschiedenen Kategorien mit Name und Baujahr aufgezählt. Darunter die Kategorie "Piet- Henningsen-Preis für schnellstes Original-Gaffelschiff". Hier wird der schöne Kutter FREYA genannt, Baujahr 2009. Sie ist aber auch gleichzeitig Gewinner in der Kategorie "Besonders schnelle Repliken". Na, sowas aber auch.

Hier wie auch sonst oft entsteht der Reiz der Nachricht aus dem Geheimnis, das sie umgibt.


Weitere Beiträge zur 34. Rum-Regatta:

13.05.13 Sie konnten zusammen nicht kommen

Einig werden kann man nur zu zweit
In einer Glosse berichtete das Flensburger Tageblatt am Samstag, die betagten und -tuchten Eigner des privaten schwimmenden Altersheims (Durchschnittsalter der Eigner: 64 Jahre) mit dem Namen THE WORLD habe sich in einer Eigentümerversammlung entschlossen, wegen der schönen Szenerie in Flensburg zu bleiben:
"BREAKING NEWS! Soeben wurde aus meist gut informierten Milliardärskreisen mitgeteilt, die steinreiche Einwohnerversammlung der kreuzfahrenden Kleinstadt "The World" habe sich, überwältigt von der Anmut des Westufers, entschieden, ihr schwimmendes Appartementhaus dauerhaft am Ostufer zu vertäuen und die örtliche Stadtbürgerschaft zu beantragen. Vor dem schicken Designerhaus "Klarschiff" war gerade was frei. Das Problem wäre also auch gelöst. Hier kommt kein Schmuddeldampfer mehr hin."
Nun ist THE WORLD abgereist. Ob die Bewohner des Appartement-Schiffes ihrerseits den Wunsch hatten, vor einem "präsentablen" Gebäude festzumachen?


Frühere Beiträge zu dem Themenkreis "Klarschiff":

10.05.13 Drei Fliegen mit einer Klappe
03.05.13 Am Ende Licht
18.04.13 Heil'ge Ordnung, segensreiche

12.05.13 Im Schifffahrtsmuseum zu Gast

Mit Mama ins Museum! fordert eine nett gestaltete Postkarte, die vom Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein – Stiftungen gefördert wurde. 
Ins Flensburger Schifffahrtsmuseum kamen heute viele Mamas mit ihren Kindern, vielleicht, um dieser Aufforderung zu folgen, vielleicht auch, weil sie vom Anblick der alten Segelschiffe inspiriert wurden, die als Gäste der 34. Rum-Regatta nach Flensburg gekommen waren und noch an der Hafenkante lagen. Begünstigend kam das typische Museumswetter hinzu, mit einigen Regenschauern. Da bieten Museen immer eine bessere Alternative als ein Spaziergang im Freien. Zudem war heute der Eintritt frei.  

Gekommen war auch hoher Besuch aus Politik, Finanzwirtschaft und Verwaltung um den 30. Internationalen Museumstag würdig zu eröffen. 
Das Flensburger Schifffahrtsmuseum wurde nicht etwa deswegen ausgesucht, weil es jetzt einfach mal "dran" war, es hat tatsächlich vieles zu bieten. Da ist zum einen die Aktion "Spülsaum-Erkundung", einen Malworkshop für Kinder mit Ute Meyer. Zum anderen die "Rum und Zuckermeile", in der herausragende Stationen der Stadt in einem informativen Rundgang verbunden sind. Einen Gesamtüberblick gibt die Abteilung "Sklaven, Zucker, Rum", die an eine Zeit Flensburgs erinnert in der Glanz der Handelshäuser hier und Elend der Sklavenbaracken in der Karibik eng mit einander verwoben waren.


Der Internationale Museumstag wurde 1977 erstmalig ausgerufen. In den "alten" Bundesländern wurde er nach der Wiedervereinigung eingeführt.
Der nächste Internationale Museumstag ist am 18. Mai 2014, ein Besuch im Flensburger Schifffahrtsmuseum lohnt aber auch schon vorher.  

Die Rum- und Zuckermeile wird seit Neuestem interaktiv durch ein sog."App" unterstützt, das sich Interessenten einfach aus dem Internet herunter laden können. Wie das geht? Einfach HIER klicken! Damit kann man die Informationen zu den einzelnen Stationen direkt vor Ort aufrufen. Wer dazu nicht erst nach Flensburg kommen kann oder will, kann sich an seinem Computer zu Hause informieren.

11.05.13 Das Leben ist kein Wunschkonzert

"Wünsch Dir was!" Diese freundliche Aufmunterung ist leider nicht immer zielführend, wie man so sagt. Eine kürzlich überstandene Operation zwang die Crew der WIEBKE BOHLEN bei dieser Rum-Regatta zu einem unfreiwilligen Boxenstopp. Aber wenn man schon nicht mitten drin ist in den spannenden Manövern an der Startlinie, kann man immer noch das Feld vom Strand aus ansehen. Also mal ganz ehrlich: Das sieht echt g... gut aus. Aber die Bilder von der letzten Rum-Regatta haben wir immer noch im Kopf und im Netz. Wer will, kann sie sich HIER noch einmal ansehen.
Wir waren übrigens nicht die Einzigen, die sich den Aussichtspunkt an der Förde bei Lille Strand, direkt hinter Kollund, ausgesucht haben. Erfreulicherweise haben einige Organisationen unter anderen auch alte und behinderte Menschen  dorthin gefahren, damit sie die schöne Aussicht genießen konnten. Und sie haben es sichtlich genossen. Während draußen die großen und kleinen Segler der Rum-Regatta der Tonne 12 entgegen strebten, saßen sie auf den Bänken unter großen alten Bäumen und schauten auf das seltene Bild.
Der Wind war übrigens zu Beginn recht angenehm, geschätzte drei bft aus Süd-Südwest.
Genug der Worte: hier sind die ersten bewegten Bilder aus ungewohntem Blickwinkel. Auch wenn sie nicht das Gewünschte im "Wunschkonzert" sind: Schön anzusehen sind sie doch auch.


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Weitere Beiträge zur 34. Rum-Regatta:

11.05.13 Auslaufgewusel Rumregatta



Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Statt bewegter Worte kommen hier also bewegte Bilder: das erste Video von der Auslaufparade der 34. Rum-Regatta. Mast und Schotbruch! Kommt heil zurück!


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